Am 13. Juli 2008 wurde von den Mitgliedern auf der „Aktion Augen Auf“ - Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, dass in der Satzung des Vereins Umweltschutz als neuer Vereinszweck eingefügt werden soll. Diesen Schritt haben wir unternommen, da wir der Naturschutzkoalition “Let the nature remain in Bulgaria” aktiv helfen wollen, die Zerstörung des Nationalparks Rila durch den illegalen Bau eines Skigebietes zu verhindern.
Es ist aus unserer Sicht entscheidend, die Unternehmen, die das Projekt illegal und verbrecherischt vorantreiben, beim Namen zu nennen:
Dies sind in erster Linie die Briefkastenfirma Realstone Trading Corporation auf den Britisch Virgin Islands und ihre Tochtergesellschaften Rila Sport sowie Atomic Invest. Unklar ist, aus welchen undurchsichtigen Quellen eine halbe Milliarde Euro kommen soll, die das Projekt kosten soll. Auch Vertreter der bulgarischen Behörden gehen davon aus, dass es sich bei Skigebiet um ein gigantisches Geldwäscheprojekt handelt.
Aktion Augen Auf! e.V. beteiligt sich aktiv an der Kampange Save Rila. In den vergangenen Monaten haben wir mit der Unterstützung von verschiedenen anderen Organisationen, wie der Greenpeace-Gruppe Karlsruhe und dem Bayerischen Waldverein tausende Unterschriften für eine Petition an das Europäischen Parlament gesammelt. Darüber hinaus informierten wir bei mehreren Infoständen über die Problematik
Weitere Informationen über die Zerstörung des Rila-Gebirges finden Sie unter:
Helfen auch Sie, das europäische Naturerbe im Rilagebirge zu erhalten - Durch Ihre Stimme!:
Am Samstag, 30.08.2008 fand von 14 bis 17 Uhr in der Neuhauser Straße in der Müncher Fußgängerzone ein weiterer Infostand von Aktion Augen Auf! statt. Mit Brochuren informierten wir über unser Straßenfußballprojekt Muhira in Burundi. Muhira betreut derzeit über 100 Mädchen und junge Frauen in einem Armenviertel der Hauptstadt Bujumbura. Mit selbstgebastelten Karten und kleinen Kunstgegenständen versuchten wir die Aufmerksamkeit der Müncherinnen und Münchner, aber auch der Touristenscharen zu gewinnen.
Wir möchten uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Sie alle ermöglichen, dass das der Spielbetrieb weiter gehen kann und Muhira den Kindern Freizeitangebote und Zukunftsperspektiven bieten kann.
Ein besonderes Dankeschön gilt der Studierendenvertretung der Universität München für die Logistik.
Wie auf der letzten Mitgliederversammlung am 13.07.2008 beschlossen, wurde "Aktion Augen Auf!" inzwischen beim Registergericht Passau als Verein eingetragen, wie am vergangenen Donnerstag bestätigt wurde. Nachdem schon bei der Gründung des Vereins alle formalen Voraussetzungen für die Eintragung erfüllt waren, war es ein rein formaler Schritt. Doch unterstreicht die Eintragung nochmals, dass Aktion Augen Auf! kein spontanes Strohfeuer ist, sondern tatsächlich auf Dauer angelegt ist. Wir hoffen, dass auch unsere Unterstützer bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen diesen Verwaltungsakt als weiteres Zeichen der Zuverlässigkeit unserer Organisation verstehen.
Am Freitag, 22.08.2008 fand bei der Baustelle der unteren Liftstation des illegalen Skilifts von der "Pionerska Hütte" zur "Rilski Essera Hütte" die bisher größte Protestaktion von "forthenatur.org", dem Zusammenschluss von über 30 Naturschutzorganisationen statt. Mehrere dutzend Umweltschützer, darunter auch ein Vertreter von Aktion Augen Auf! forderten den sofortigen Stop des Projektes. Der Bau der Skipisten, Lifte und Hotels zerstört unwiderbringlich das hochsensible Ökosystems des Nationalparks Rila, das Heimat für unzählige geschützte Tier- und Pflanzenarten bietet. Insbesondere die sieben Rilaseen wären durch den Massenskitourismus gefährdet. Die Aktion wurde von einem breiten Presseaufgebot begleitet. Neben meheren bulgarische Sendern waren auch das französische Nationalfernsehen TV5 und deutssprachige Jornalisten anwesend. Dies zeigt, dass auch von den Medien die Zerstörung des Nationalparks Rila durch zwielichtige Investoren als europäisches Problem wargenommen wird. Denn das Skiprojekt verletzt nicht nur nationales Bulgarisches Recht, sondern auch mehrere EU-Richtlinien.
Von den eingeladenen Repressentanten des Bulgarischen Staates waren weder der Präsident noch ein Minister anwesend. Lediglich der Bürgermeister von Sapareva Banja versuchte lautstark, seine Untätigkeit gegenüber den offensichtlichen Gesetzesverstößen und seine Unterstüzung für das Projekt zu rechtfertigen. Er weigerte sich, Dokumente, die die Gesetzwidrigkeiten belegen, auch nur anzusehen.
Alexander Dunchev vom Verband der Bulgarischen Nationalparks unterstrich nochmals, dass das geplante Skigebiete nicht nur illegal sei, sondern auch unwirtschaftlich und wohl in erster Linie dazu diene, schmutziges Geld zu waschen.
Für die nächsten Monate sind weitere Aktionen, unter anderem in Sofia geplant
Alle zwei Jahre bietet Esprit Consulting, eine Münchner Unternehmensberatung, seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich für einen sozialen Zweck zu engagieren. Dieses Jahr veranstaltet die Firma zusammen mit der interkulturellen Straßenfußballliga München, Bunt kickt gut, ein Fußballturnier mit ca. 240 Teilnehmern, die beweisen wollen, dass Fußball keine Grenzen kennt. Das Rahmenprogramm besteht aus einem internationalen Büffet, das den multikulturellen Hintergrund dieses Tages unterstreicht. Die jüngsten Besucher werden mit Fußballakrobatik, Torwandschießen und weiteren Spielen unterhalten.
Der “Day of Care” wendet sich mit einem besonderen Programm aber vor allem an die jugendlichen Teilnehmer dieses Projektes: Durch ein Bewerbungstraining und Übungen zur Erstellung von Lebensläufen bietet die Esprit Consulting den Mitgliedern von Bunt kickt gut ein intensives Training in Sachen Berufsplanung und stellt gleichzeitig umfassende Informationen für junge Berufseinsteiger zur Verfügung.
Auch Muhira wird auf dem „Day of Care“ mit einem Stand vertreten sein. Mit einer Tombola und Informationsmaterial über Burundi wollen wir auf die Situation von Mädchen und jungen Frauen in einem der ärmsten Länder der Welt aufmerksam machen. Durch große Armut und fehlende Bildungsmöglichkeiten haben gerade Frauen wenig Perspektive auf eine unabhängige und selbstbestimmte Zukunft. Durch unser Engagement wollen wir erreichen, dass auch Mädchen und Frauen aus Burundi ihr Talent unter Beweis stellen können.
Wann und Wo: Samstag, 5. Juli, Bezirkssportanlage in der Bauernfeindstr. 19, Kieferngarten, München
Ansprechpartner: Laura Schmidt und Moza Imani. Tel O89-45479345
Am 11. Juni 2008 findet der diesjährige " Dies Academicus" im Audimax der Universität Passau statt.
Wir als "Aktion Augen Auf!" nehmen diese Veranstaltung zum Anlass ,einen Informationsstand im Audimax zu haben.An diesen Stand bekommt man alle wichtigen Informationen über unseren Verein.Angeboten werden u.a. auch selbstgebackene Kuchen,frische Brezn und auch selbstgebastelte Kostbarkeiten,wie z.B. Ohrringe,Ketten etc.
Auf einen Besuch an unserem Stand im Audimax würden wir uns sehr freuen!
Kontakte:
Katharina Prögler
Tel: 0179 945 24 89
e-mail: katharinaglaida@lycos.de
Peter Veit
Tel: 0851 756 403 89
0151 165 419 82
Das Licht breitet sich über die ganze Erde aus, wenn die Menschen daran glauben. Vielleicht macht uns die Trauer hoffnungslos, vielleicht machen uns Leiden schwach… Die Menschen sagen, dass diese Gefühle nötig für das Wachstum der Seele des Menschen sind. Aber das Wachsen ist eher die Transformation der Leiden in etwas Schönes und das Herz wärmendes. Wenn wir Schmerzen haben, verstehen wir nicht den Sinn unseres Lebens… Aber erinnern Sie sich, wenn Ihr Herz Sie angelächelt hat? Es benötigte keinen Sinn der sich in Worten ausdrückt, denn das Glück war sein Sinn.
Augenblicke, festgehalten mit der Kamera eines Jungen aus Bratislava…
Ohrringe, gebastelt von den Händen von vier Mädchen …
Seifen, hergestellt von afrikanischer Frauen…
Trauer und Freude in Grußkarten und Alben…
……………… und eine Vase für Blumen – eine imaginäre Sonnenblume.
Alle diese Sachen schmückten unseren Stand am 30. Mai an der Währinger Str. 102-104 in Wien.
Die Spenden werden zur Verwirklichung der nächsten zwei Projekte unseres Vereins verwendet.
http://aktion-augen-auf.org/de/galerie/15 Das sind einige der Sachen, die bei unserem Stand angeboten werden.
Unser Projekt „Ich will nicht allein sein!“, welches die Vernetzung von Menschen mit Behinderungen durch Computer und Internetzugang in Bulgarien vorsieht, ist nun in seiner Endphase angelangt.
Nach langem Suchen nach einem geeigneten Transportunternehmen, erklärte sich das IT-Unternehmen Max Data dazu bereit, den Transport der Computer nach Bulgarien kostenlos zu übernehmen.
Die 15 liebevoll verpackten Paletten, bestehend aus 100 Rechnern, 150 Bildschirmen, 20 Druckern, Tastaturen, Computerzubehör, Kleidung und Spielzeug, wurden am 07.04.08 aus der Universität Passau abgeholt und erreichten am 14.04.08 ihr Ziel in Sofia, Bulgarien, wo sie von einigen angereisten Vereinsmitgliedern in Empfang genommen wurden.
Die Computer befinden sich zurzeit in einem Lagerraum der 63` Allgemeinbildenden Schule Christo Votev in Sofia. Vereinsmitglieder vor Ort werden sie von dort aus an Bedürftige weitergeben.
Von 11.-14.04.2008 organisierte Aktion Augen Auf! einen integrativen Ausflug von Menschen mit Behinderung und Waisenkindern nach Pomorie am Schwarzen Meer. Neben vier Rollstuhlfahren aus verschiedenen Städten in Bulgarien, einigen Menschen mit anderen Behinderungen und Waisenmädchen aus dem Waisenheim in Dolna Banja nahmen auch Schülerinnen der neunten und zwölften Klasse eines Gymnasiums in Sofia teil. In verschiedenen Gruppen besprachen die über zwanzig Teilnehmer unterschiedliche Probleme und die Lebenssituation der sozialen Gruppen in Bulgarien. Am letzten Tag des Ausflugs feierten die Teilnehmer gemeinsam mit bulgarischen Liedern an einem großen Lagerfeuer am Strand.
Die Finanzierung und Organisation wurde von Studentinnen und Studenten aus Passau realisiert, die auch selbst aktiv am Ausflug teilnahmen.
Mit der Realisierung des Treffens am 24. Februar zwischen Ansprechpartnern von “Aktion Augen Auf!” und Schülern aus den Vierteln “Svoboda” und “Nadeschda” in Sofia wurde der Anfang der Initiative “Rede mit mir!” gelegt, die als Ziel hat, Wege für die Realisierung von guten Taten vor den Jungen Menschen zu zeigen und dadurch Ihre Aufmerksamkeit auf das Gute und sein Schaffen zu konzentrieren.
Das Treffen, das sich mit dem Problem der immer größer werdenden Gewalt an den Schulen beschäftigte, hat im Gebäude der 63. Allgemeinbildenden Schule “Christo Botev” stattgefunden. Es ist Teil des Projektes der Viertelverwaltung in Nadeschda, das sich mit der immer größer werden Agression beschäftigt.
Das Team von “Aktion Augen Auf!” wurde für die Diskussion eingeladen bei der es versucht hat, eine wärmere Athmosphäre zu schaffen, die die jungen Menschen zu einem Gespräch über das Problem bewegte. Unsere Vertreter haben über Ihre Arbeit erzählt und den Schülern angeboten, ihnen bei der Organisation von Initiativen, die sie unternehmen wollen, zu helfen. Als eine solche Initiative haben wir das Gestalten von Klassenzimmern mit selbstgemalten Bildern vorgeschlagen.
Der Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen.
Wir freuten uns, dass auch der Chef der Stadtteilsverwaltung Nadaschda , Herr Dimitar Dimov, an der Diskussion teilgenommen hat. Er sicherte uns auch zu, dass wir uns bei der Realisierung der Idee auf die Mittel der Stadtteilsverwaltung verlassen können.
Nach dem offiziellen Teil, der länger als zwei Stunden dauerte, sind die Kinder im Saal geblieben, wo sie Ideen für die zukünftige Initiative ausgetauscht haben. Für uns war das das sicherste Zeichen, dass für sie das Treffen interessant und nützlich war. Das Team von “Aktion Augen Auf!” wurde für Mitwirkung bei der Organisation von Veranstaltungen eingeladen, die von der Leitung der 153 Neofit-Rilski-Schule geplant sind.
Am nächsten Tag kam auch eine Einladung der 141. mittelallgemeinbildenden Schule wo ein Treffen zu den selben Problemen stattfinden wird.
Wir danken den Schülern der 15 mittelallgemeinbildenden Schule , 101 mittelallgemeinbildenden Schule ( “Batscho Kiro”), des 153. Profilgymnasiums “Neofit-Rilski-Schule” und der 141 mittelallgemeinbildenden Schule für das Vertrauen, das sie uns gegeben haben und den Freunden unseres Vereins Joana Petkova, Maja Arsowa und Nikolaj Todorov, die mit Ihrer Teilnahme an der Diskussion die Sache für mehr Gespräche und mehr konstuktiver Taten unterstützt haben und in den jungen Menschen den Wunsch erzeugten, Gutes zu tun.